Mit Nikolaus im türkischen Hamam

Ich brach erleichtert von einer großen Sorge wieder auf und kam immer höher bei fantastischer Aussicht bis ich ein Plateau erreichte. An einem kleinen Gehöft bat man mir Ayran an. Ich sagte eigentlich nein, aber ging dann doch mit in den Hof. Der alte bärtige Mann zeigte mir Wörterbücher, Fotoalben und alte Pakete, die er …

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Dornen im Nacken 

Ich nahm schließlich eine Abkürzung in Richtung Patara und verließ den Lykischen Weg. Von einer Floristin wurde ich das letzte Stück noch mitgenommen und als ich neben der Straße ein großes Mausoleum sah, beschloss ich zu dessen Stufen zu übernachten. In der Ferne hinter einer marschigen schilfbewachsenen Fläche konnte ich noch die Ruinen von Patara …

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Lykischer Weg 

Donnerstag brach ich kurz vor  17 Uhr auf, nachdem ich ein Paket mit meiner nun zu weiten Hose und meinem ersten vollgeschriebenen Reisetagebuch nach Hause geschickt und das Archäologische Museum besucht hatte. Nach kurzer Zeit hatte ich Fethiye hinter mir gelassen und kam nach Kayaköy, einem Geisterdorf. Hier hatten früher Griechen gelebt, die aber alle …

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Kurze Nächte in Lykien 

Nach Herakleia Sabace lief ich den Rest des Vormittags über eine Ebene mit Feldern und rastete an der Moschee in Medet. Kurz bevor ich wieder aufbrechen wollte, kam ein Mann vorbei, um eine Leiter zu holen. Er lud mich zu sich nach Hause zum Essen ein. Im nächsten Dorf wurde ich zum Tee eingeladen und …

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Ach, Scheißé! Oublier. 

Gestern während meiner Mittagspause hatte ich einen Teil dieses Berichtes geschrieben und heute beim Öffnen war der gesamte Text weg. Verdammt! So viel Lust habe ich nun nicht mehr, deswegen werde ich manche Dinge sehr kurz halten. Los gehts!  Am nächsten Morgen weckte mich Levent schon um 5:30 Uhr und wir frühstückten gemeinsam. Als Bauern …

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Der Tourrorist

Hinter Sardis machte ich in einem Ort am Fuße des Gebirges Mittagspause. Es war der letzte Tag des Ramadan und die Moschee war zum Bersten voll als zum Freitagsgebet gerufen wurde. Ich hatte kein großes Verlangen weiterzulaufen, da die angekündigten Temperaturen knapp über 40 °C liegen sollten und es im nächsten Abschnitt mehr als tausend …

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Leben wie Croesus in Lydien

Gegen Abend füllte sich der Ort mit Leben. Der Platz war bis zum letzten Meter mit Autos vollgestellt, sodass nur noch eine schmale Gasse übrig blieb. Auch die Nebenstraßen wurden zum Parken benutzt. Als es dämmerte, machte ich mich auf den Weg zur Schule. Der Schulhof war mit Tischen und Stühlen zugestellt worden und es …

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Der Irre und der Hai 

Burhaniye hatte ich am nächsten Morgen bald erreicht und nach einem Frühstück folgte ich dem Karinca Fluss auf einer Schotterstraße. Gefühlt kam alle dreißig Sekunden ein Sandtransporter vorbei, sodass mich eine Staubwolke nach der nächsten in sich aufnahm. Ich kam auch noch an einer Müllhalde vorbei in der Hunde und ein paar Menschen herumwühlten und …

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Eine Erschütterung der Macht

Ich brach also am Montag Morgen von Mehmet auf. Er hatte mir noch ein Fresspaket mit Brot, Käse, Oliven und Gurken mitgegeben.  Ich fühlte mich immer noch erschöpft, aber ich wusste, dass sich diese Erschöpfung nach ein paar Kilometern legen würde. Über hügeliges Land ging es eine Landstraße entlang bis ich nach zwei Stunden Camlica …

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